AUGENZENTRUM am Klinikum Emden            
 
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Orthoptistin
 
  Frau Harms

siehe hierzu auch: Sehschule

Der Berufsverband der Orthoptistinnen Deutschlands e.V. informiert:

Der Beruf der Orthoptistin/des Orthoptisten, zu dem man seit 1951 in Deutschland ausgebildet werden kann, gehört zur Gruppe der medizinischen Fachberufe im Gesundheitswesen. Die gesetzlich verankerte Aufgabe der Orthoptistin ist es, vor allem die Prävention, Diagnose und Therapie von

  • Schielerkrankungen (Strabismus),
  • Sehschwächen (Amblyopie),
  • Augenzittern (Nystagmus) und
  • Augenbewegungsstörungen

durchzuführen.

 

Im Rahmen ihrer Tätigkeit prüft sie das Sehvermögen (Visus), untersucht die Stellung der Augen (latenter, manifester Strabismus), die  Beweglichkeit des Einzelauges sowie beider Augen gemeinsam (Motilität, Blickstörungen) und die beidäugige Zusammenarbeit (Binokularsehen).
Die Beschwerden der Patienten, die eine Orthoptistin aufsuchen, sind z.B. Probleme wegen einer Schielstellung, Klagen über Doppelbilder, Augenmuskellähmungen, reduziertes Sehvermögen eines oder beider Augen, augenbedingte Kopffehlhaltungen, Augenzittern, Kopfschmerzen und Lesestörungen.
Spezialgebiete der Orthoptik umfassen die Betreuung von sehbehinderten Patienten mit der Anpassung von vergrößernden Sehhilfen inkl. der Anleitung im Umgang mit ihnen; die Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Sehstörungen nach erworbenen Hirnschädigungen (Trauma, Schlaganfall etc.), die Untersuchung und Beratung bei Tätigkeiten am PC-Arbeitsplatz und die Untersuchung und Beratung bei Kindern mit Schul- und Lernauffälligkeiten (AD(H)S, Legasthenie) sowie Entwicklungsauffälligkeiten.
Die Orthoptistin versorgt also Patienten aller Altersgruppen.


(Quelle: Berufsverband der Orthoptistinnen Deutschlands e.V)